architektur sia/fh/swb
gabriela weber
röntgenstrasse 44
8005 zürich
044 440 02 44
Das Bauernhaus von 1815 wurde bereits mehrfach um- und auch angebaut. Die zum Teil heute schlechte Bausubstanz des ursprünglichen Hauses im Familienbesitz muss sanft saniert und neuen Nutzungen zugeführt werden.
Das Projekt möchte die Typologie des Bauernhauses wieder herstellen und entfernt die Einbauten der letzten Jahrzehnte.
Die neue Wohnungsaufteilung und damit einhergehenden Eingriffe kombinieren das 'Moderne' mit dem 'Alten' und lassen die Geschichte erlebbar machen.
Fehlende Teile sollen wieder eingeführt werden: z.B. die alten 'Fall- Läden' dieser Art Bauernhäuser.
Zur Zeit wird der definitive Kostenvoranschlag erarbeitet.
Die Geschichte des Hauses wurde so weit es möglich war studiert und das Vorgefundene mit anderen Bauernhäusern verglichen.
Die Typologie dieses Hauses ist ein typischer 'Dreispänner' mit Gang entlang der Trennwand zum Tenn. Die Küche befindet sich in der Mitte des Hauses und ermöglicht die 'Einfeuerung' des Kachelofens und der 'Kunst'. Der Kachelofen wurde 1819 vom damals bekannten Ofenbauer Hans Rudolf Scheller von Pfäffikon erstellt. Er wird sorgfältig restauriert werden. Die Riegelkonstruktion der Südfassade ist im Wesentlichen unverändert und wird zusammen mit der Nordfassade sorgfältig renoviert und trotz zusätzlich gewünschter Wärmedämmung respektiert.
warch gmbh architektur:
kompetent von der planung bis zur realisation!


